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Volvo XC90 D5 AWD vs. VW Touareg 3,0 TDI 4Motion

Volvo XC90 D5 AWD vs. VW Touareg 3,0 TDI 4Motion - der Kampf um die Dominanz - unser Test

2015-11-04 - Arthur Gold     Tags: Test, Volvo XC90, Volkswagen Touareg, Volvo, Volkswagen

Das Segment der Gewaltigen SUVs wird mit jedem Jahr größer. An diesem leckeren Teil der Torte haben die Schweden und die Deutschen schon längst Gefallen gefunden. Die erste Generation des XC90 hatte ihr Debüt im Jahre 2002 und hat sofort, erst recht auf dem amerikanischen Markt, viele Liebhaber gefunden. Der Touareg kam ungefähr in der gleichen Zeit raus vie der Porsche Cayenne und teilt mit ihm viele Bauteile. Jetzt ist zwischen den beiden ein 5 jähriger Unterschied. Die zweite Generation des Touareg hatte seinen Anfang bereits im Jahre 2010. Dagegen ist der Volvo erst Anfang 2015 rausgekommen. Können die beiden weiterhin miteinander konkurrieren?

Die erste Variante des Schwedischen SUVs hatte auf der ganzen Welt rund 635 tausend Käufer. Das Auto wurde berühmt dank seiner Sicherheit, seinem Komfort und dem enormen Innenraum der bis zu 7 Passagiere beinhalten konnte. Mit der zweiten kommen sogar noch höhere Erwartungen, erst recht, da der Konzern für das Bearbeiten dieses Modells 11 Millionen Dollar ausgegeben hat. Volvo wollte ein bisschen das Image seines Flaggenprodukts ändern und hat vorgenommen dieses zu erlangen durch eine Reihe von elektrischem on-board Zubehör und einem geschmeidigerem Styling. Dazu wurden noch mehr dynamische und sparsame Motoren angeboten. Die Behauptung war korrekt. Der XC90 sieht sehr modern aus und bring die Marke in eine neue Design-Ära. Wir können davon ausgehen, dass die nächsten Modelle (der S90 in einigen Monaten) in einem ähnlichen Stil gebaut werden.
Größenmäßig überspringt der Volvo den Volkswagen deutlich. Der Schwedische SUV ist 495cm lang, 214cm breit und 177,5cm hoch. Dagegen der Touareg entsprechend 480, 194 und 173. Unterschiede finden wir auch in den Felgen. Der VW bietet maximal 21-Zoll Felgen an. Dafür bietet der XC90 in den Top Modellen 22-Zoll felgen an.Ganz anders stellt sich auch das Projekt der Frontteile der beiden Autos vor.  Die Skandinavier setzten auf einen futuristisch gestrichenen Streifen mit einem enormen Grill mit verchromten Sprossen und voller LED Beleuchtung. Dagegen bei dem deutschen Konkurrenten finden wir eine mehr konservative Form die den Modellen vor 2-3 Jahren ähnelt. Dies ist ein Schritt in die Richtung der Kunden die sich Eleganz und Bescheidenheit schätzen.Die 5 Jahre Unterschied sieht man hauptsächlich im Innenraum. Trotz der hochwertigen Materialien die im Touareg verwendet wurden, ist doch der XC90 der Sieger in dieser Konkurrenz. Er bietet eine sehr breite Auswahl an Farbvarianten und edlen Details an, die man bei dem SUV von VW nicht vorfindet. In der Hybrid Version ist der Schaltknüppel aus echtem Krystal gemacht. Darüber hinaus finden wir in den dekorativen Akzenten noch Aluminium, Holz und andere hochwertige Stoffe.Die mit Leder bedeckten Sitze sind beheizt und Ventiliert. Dazu vereinfacht die vielfaltige Regulation das Einnehmen der richtigen Position und garantiert das höchste Komfortniveau für einen hunderte Kilometer lange Fahrt. Das Audio System ist auch eine Überlegenheit des Volvos. Auf der Spitze des Konfigurators finden wir ein von Bower&Wilkins signiertes System. Die Klarheit und Qualität des Sounds bring die Beifahrer direkt ins Publikum der Philharmonie. Definitiv gut ausgegebenes Geld.Eine Neuigkeit in dem schwedischen Auto ist ein eingebauter Tablett im zentralen Teil des Cockpits. Sein Interface sieht aus wie in einem modernen Smartphone und ist nicht allzu schwer in der Bedienung. Jedoch braucht es etwas mehr Zeit um all seine Funktionen kennen zu lernen. Der Bildschirm sollte auch regelmäßig gereinigt werden damit die Empfindlichkeit des Systems korrekt funktioniert.Eine weitere Neuheit ist die 360 Kamera, die Bilder von jeder Seite des Autos übermittelt. Dies vereinfacht das Manövern in der Stadt und das Parken. Es gibt genügend Platz in beiden Sitzreihen - so wie in dem VW. In der dritten Reihe ist jedoch nur Platz für Personen kleiner als 170 cm.Volkswagen, wie es dem Flaggenmodell beisteht, präsentiert ein sehr hoches Niveau. Zwar gibt es keine Einlagen aus echtem Holz und gebürstetem Aluminium, aber alle Stoffe sind angenehm im Gefühl und perfekt zusammengepasst. Die Liste der optionellen Gadgets ist nicht so lang wie bei dem schwedischen Gegner, aber für eine komfortable Fahrt mit Luxuselementen reicht sie vollkommen aus.Auf der Optionsliste finden wir Frontscheiben und Lenkrad Beheizung, aber auch Schalensitze mit Leder oder Alcantara bedeckt, oder ein aktiven Tempomat mit der Funktion, dass er im Stau selbst bremst und losfährt. Die ähnlichen Anzeigen wie bei Audi und ein Multimedia System mit Touchscreen und einer Graphik die sich an die letze Generation des Passats erinnern kann, informieren darüber, dass wir in den nächsten zwei Jahren einen Nachfolger erwarten können mit riesig ausgebauten elektronischen Bequemlichkeiten.Kunden von fast 5-Meter SUVs lieben am meisten die Dieselmotoren. Volvo hat zwei 2-Liter Varianten des Diesels vorbereitet. Der erste hat 190 PS und 450 Nm und der zweite hat 225 PS und 470 Nm. Der Vierzylinder mit doppeltem Turbo beschleunigt das fast 2 Tonnen schwere Auto von 0 auf 100km/h in 7,8 Sekunden (220km/h Höchstgeschwindigkeit) und bietet eine sehr gute Flexibilität. Dabei zeichnet er sich durch eine kulturelle Arbeit und moderatem Benzinverbrauch aus. 10-11 Liter verbraucht er in der Stadt und bei ruhiger fahrt außerhalb kommt man auf ca. 7.Trotz seiner Größe fühlt sich der XC90 wie ein kompakter Crossover an. Dies verdankt er seinem tiefem Schwerpunkt, guter Gewichtsverteilung und der optionalen pneumatischen Federung die in vier Betriebsarten arbeitet. Der Unterschied im Zwischenraum zwischen dem Sport- und dem Off-Road-Modus beträgt 8 Zentimeter. Wenn man den ersten wählt, dann macht das Auto brav was der Fahrer will, in Kurven verhält es sich neutral und die Karosserie hat keine Tendenz zu Neigungen.Das meiste Vergnügen gibt jedoch der Komfortmodus. Die Lenkung verliert ein wenig an Präzision und die 20-Zoll Felgen mit niedrigem Profil dämpfen geschickt jegliche Arten von Unebenheiten. Während schneller Fahrt auf Autobahnen werden wir die Schaaldämpfung schätzen. Das Parken in der Stadt erleichtert das Kamerasystem und Parksensoren.Die deutschen Enginieure setzen auf eine 6 Zylinder Dieselmotoren im V-Aufbau. Der TDI generiert nach dem Facelifting 262 PS und 580 Nm bereits bei 1750-2500 U/min. Der 3 Liter Motor treibt das 2 Tonnen schwere Auto zügig an und bietet dabei auch gute Flexibilität unabhängig von der Geschwindigkeit und von der Belastung. Der VW beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 7,3 Sekunden und der Tacho stoppt erst bei 225 km/hIm Vergleich zum Volvo ist der 3,0 TDI ein wenig mehr dynamisch, was direkt aus dem Hubraum kommt. Der Touarego kann optional mit einee pneumatischen, aktiven Federung die ihre Arbeitscharakteristik an die Straßenbedingungen anpasst ausgestattet werden. Auf einer geraden Strecke gewärleistet die Federung eine fast identische Stabilität wir der Konkurrent, doch für das dynamische zurücklegen einer kurvigen Strecke hat der XC90 die Oberhand.Das getestete Exemplar wurde mit 19-Zoll Aluminiumfelgen ausgestattet und Reifen die alle Unebenheiten aushalten. Der SUV aus Wolfsburg kommt zurecht sowhol mit Löchern in Straßen als auch mit hinausragendem Wurzeln auf Waldwegegen und Spurrillen voller Matsch. Dies ist jedoch kein Off-Roader also sollte man bei der Wahl der Strecke Vernunft behalten.In der Stadt wird jeder die Präzise Lenkung und gute Sicht in jeder Richtung schätzen. Das Manövern in der Stadt vereinfacht eine klassische Rückfahrkamera. Im Kampf gegen Bordsteinkanten hilft die früher genannte Pneumatik, die den Zwischenraum bis zu 300mm Vergrößert (14 cm im Dynamic-Modus). In der Stadt hält sich der Verbrauch zwischen 10-12 Liter, dafür außerhalb Zeigt der Boardcomputer nicht mehr als 8,5 Liter.Letztendlich zeigt sich der Volvo als der reifere SUV. Die pneumatische Federung kommt besser zurecht mit dem dynamischen zurücklegen von Kurven, der Innenraum ist besser gefertigt mit vielfältigen Materialien und die Kabine bietet etwas mehr Raum für 5 und sogar für 7 Passagiere. Der Touareg gewinnt dafür wenn man außerhalb der festen Straßen fährt, dank dem etwas größeren Zwischenraum und seiner Fähigkeit nicht allzu schwere Hindernisse zu überwältigen.Für den 225 PS starken XC90 mit Allradantrieb bezahlen wir 53 800 Euro. Die top Version "Inscription" ist dafür über 10 Tausend Euro teurer. Der Touareg hat nur zwei Motoren zur Auswahl und nur Dieselmotoren. In den Katalog finden wir keinen Hybriden oder einen starken Benziner. Jedoch für das die beste Exclusive Version mit 8-Gang Tiptronic Getriebe und dem 4MOTION System muss man fast 70 Tausend Euro zahlen (53 050 Euro für die Basisvariante). Dies sind ähnliche Preise, aber der Volvo bietet etwas mehr Ausstattung und eine viel längere Liste von elektronischen Gadgets.Technische Daten:
Volvo XC90 D5 AWD
Motor: 1969 cm3
Max. Leistung: 225 PS bei 4250 U/min
Max. Drehmoment:  470 Nm bei 1750-2500 U/min
Getriebe: 8-Gang-Automatik
Anzahl Zylinder: 4
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe): 4950/2008/1776 mm
Radstand: 2984 mm
Gewicht: 2082 kg
CO2 Emission: 152 g/kmLeistung:
0-100 km/h: 7,8 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h
Kraftstoffverbrauch:
Innerorts: 7,8 (10,9 im Test)
Außerorts: 4,7 (7,2 im Test)
Kombiniert: 5,8 (8,4 im Test)

Technische Daten:
Volkswagen Touareg 3,0 TDI 4Motion
Motor: 2967 cm3
Max. Leistung: 262 PS bei 3800 U/min
Max. Drehmoment: 580 Nm bei 1750-2500 U/min
Getriebe: 8-Gang-Automatik
Anzahl Zylinder: 6
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe): 4800/1940/1730 mm
Radstand: 2893 mm
Gewicht: 2251 kg
CO2 Emission: 174 g/km

Leistung:
0-100 km/h: 7,3 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h
Kraftstoffverbrauch:
Innerorts: 7,7 (11,3 im Test)
Außerorts: 6,0 (7,9 im Test)
Kombiniert: 6,6 (8,9 im Test)



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