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Der beste Hot-Hatch 2015 - unser Vergleich Teil 1

2016-01-13 - Robert Baumann     Tags: BMW M1, Audi, BMW, Honda, Honda Civic Type R, Audi RS3, Hot-hatch, Test
Sie sind zwar ganz unterschiedlich, doch die wichtigsten Sachen haben sie gemeinsam: Sie sind letztes Jahr erschienen und haben unserer Meinung nach die beste Chance der beste Hot-Hatch auf dem Markt zu werden. Wir präsentieren drei unterschiedliche Konzepte vor, welches wird wohl das beste sein?
Die Hot-Hatches haben eine unglaubliche Evolution in den letzten Jahren mitgemacht. Vor noch nicht allzu langer Zeit wahren sie nur Spielzeuge mit mäßig beeindruckender Leistung und nur ab und zu konnten wir wahre Kraftpakete, wie den Nissan Pulsar GTI-R, Alfa 147 GTA oder den VW Golf R32 bewundern. Doch plötzlich wurde dieses Segment zur Kampfarena um Leistung und Technologie.
Wer die 300 PS nicht knackt, hat hier nichts mehr zu sagen, denn Fahrzeuge, die 250 PS haben, wie der Ford Focus ST oder der Golf GTI, werden spöttisch "Warm-Hatch" genannt. Die von uns drei vorgestellten Autos sind das beste Beispiel dafür wohin dieser Teil der Motorwelt gelangt ist: Es sind eigentlich nur teurere Versionen normaler, alltäglicher Kompaktautos, doch der gewaltige finanzielle Aufwand hat seinen Effekt gebracht und zeigt moderne technische Raffinessen auf Niveau von Superautos vor einigen Jahren und auch ihre Leistung ist ähnlich.
Der Langsamste beschleunigt auf 100 km/h in 5,7 s, ihr Topspeed beträgt 250, 270 und 280 km/h. Einige von ihnen können so viel kosten wie ein Porsche Boxster und einige sind sogar seltener auf der Straße zu sehen wie der Porsche.

In letzter Zeit sind wirklich viele geniale Hot-Hatches auf den Markt gekommen und trotz des immensen Preises ist die Konkurrenz und die Nachfrage nicht klein. Daher ist es eine noch größere Auszeichnung unter unseren Top-Drei zu sein. Jedes dieser Autos musste sich durch etwas außergewöhnliches Auszeichnen, erste Erfolge gefeiert und noch etwas zu beweisen haben. Die Wahl fiel nicht zufällig auf drei komplett unterschiedliche Antriebe: Vorder-, Hinter- und Allradantrieb. Es sind auch drei unterschiedlich gebaute Motoren: Reihensechszylinder, Fünfzylinder und Vierzylinder. Doch auch ohne das, hat jeder unserer Finalisten einen anderen Charakter.
Als Erster ist der Audi RS 3 dran. Audi, oder eher der ganze VW Konzern ist einer der Hauptverantwortlichen für die Machtkämpfe im Hot-Hatch Segment. Der VW Golf hat in der R Variante gewaltige Kraft und komplizierte Technologie an die Massen gebracht. Der Seat Cupra R hat die Leistung eines Rekordträgers auf der Nordschleife noch zugänglicher gemacht. Auf genau der gleichen architektonischen Basis ist der Audi RS 3 noch einen Schritt weiter gegangen und legte sich mit dem Mercedes-AMG A45 an. Er brachte in dieses Segment ein neues Niveau an Leistung und Exklusivität
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Audi konnte nur durch eine noch höhere Leistung gewinnen und um dies zu erreichen hat Audi keine Kompromisse gemacht. Wie im Vorgänger herrscht hier unter der Haube ein Fünfzylinder-Motor, der mit ganzen 367 PS speit. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe bringt die Leistung zur Haldex Kupplung, welche die gesamte Power ohne jegliche Verzögerung und mit chirurgischer Präzision auf alle vier Räder bringt. Der Effekt? Von Null auf 100 in 4,3 Sekunden (genauso lange braucht der BMW M4 und ... der Audi R8 V8), doch auch der Preis, der ab 52 700 € beginnt und auf 68 000 € steigen kann, wie es in dem vorgestelltem Exemplar der Fall ist. Der RS 3 hat wirklich viel zu zeigen.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Nicht anders zeigt sich der BMW M135i. Es ist zwar kein komplett neues Modell, aber am Anfang letzten Jahres wurde er einem gründlichem Facelift unterzogen, welches besonders die Basisvarianten des 1-er weiter attraktiv machen sollte. Von Außen wurden ein paar Falten geglättet, im Innenraum wurden die Materialien und die Ausstattung verbessert, jetzt werden auch die Dreizylinder-Einheiten von Mini angeboten.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Für uns bleiben aber die wichtigen Daten unverändert: ein rassiger Dreilitermotor (der einzige Sechszylinder in diesem Segment) wurde noch etwas aufgepuscht. Nun hat er 326 PS (und 450 Nm, ein bisschen weniger als die 465 Nm im Audi) und erreicht die 100 km/h Marke in 5,1 Sekunden. Zwar kann der M135i als solcher mehr, doch wir haben unsere Lieblingszusammenstellung gewählt: BMW bietet hier auch Allradantrieb im xDrive an und ein Achtgang-Automatikgetriebe, doch eine ähnliche Konfiguration hat schon der RS 3. Aus diesem Grund haben wir uns für eine Zusammenstellung, wie es die ursprünglichen BMW gehabt hätten, entschieden: Sechsgang-Schaltgetriebe und Hinterradantrieb. Trotz der wenig raffinierten Konfiguration, werden vom Käufer ganze 46.000 € verlangt, für dieses Exemplar 54.000 €.
Das ist immer noch ein abstrakt hoher Preis für einen Hot-Hatch, daher kommt auf die Ambitionen der deutschen Automobilhersteller ein Eimer kaltes Wasser direkt aus Japan. Die Neuheit die von da kommt ist nämlich noch heiß vom Fließband (oder der schnellen Fahrt, das ist schwer zu sagen). Wir stellen vor: der Honda Civic Type R.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Mit 34.750 € ist er im Vergleich zu den anderen Beiden ein wahres Schnäppchen, wobei er das besonderste unter den Dreien ist. Auf sein Debüt mussten wir fünf Jahre lang warten. Das große Interesse am Honda besteht nicht ohne Grund, denn die Japaner zeigen schon seit vielen Jahren, dass sie wissen, wie man einen pikanten Hot-Hatch baut, ebenso wie schnelle Autos mit Frontantrieb.
Im Prinzip folgt der Type R schon bekannten spuren: Sechsgang Schaltgetriebe, Verbundlenkerachse hinten. Doch viele Baugruppen wurden bis ans Maximum angedreht. Wir reden hier nicht nur von der bis an die Zähne bewaffneten Karosserie mit ihrem überdimensionalen Flügel hinten, auch der zweiliter VTEC wurde zum ersten Mal mit einem Turbolader ausgestattet und erreicht ganze 310 PS. Das ist zwar immer noch zu wenig um auf der Geraden mit seinen beiden Konkurrenten mithalten zu können, doch das Chassis macht auf den Kurven alles wieder gut.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Auf der Rennstrecke ist der Type R der schnellste von den Dreien. Für uns ist aber wichtig, ob er auch am meisten Spaß auf der Straße macht: denn man kauft einen Hot-Hatch ja um ihn im Alltag zu benutzen und ab und zu etwas schärfer zu fahren, wenn die Kinder zur Schule gebracht wurden oder auf dem Weg zum IKEA um neue Möbel zu kaufen.
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Am angenehmsten ist es im Audi, zum einem aus ergonomischen Gründen, die anderen Gründe sind eher banal. Die Luxusdivision der VAG hat uns schon an eine tadellose Innenausstattung gewohnt und im RS3 ist das nicht anders. Der A3 war zwar keine gute Basis um anzufangen, aber es wurde sehr viel Mühe reingesteckt, um das Interieur vom RS3 edler zu machen. Das Ergebnis ist der interessanteste Innenraum bester Qualität: es macht Spaß sich die rote Ausführung der Luftbläser anzusehen, oder die Sitze mit der kontrastvollen roten Naht, die nicht nur vom Aussehen im positiven Licht erscheinen, sondern auch vom Umfang der Regulationsmöglichkeiten und dem Seitenhalt beeindrucken.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Für Rennfeeling sorgt das Alcantaralenkrad, das im Honda einfach fehlt. Der RS3 punktet auch in den prosaischen Kategorien: die Form eines Kartons, die vom Golf abgespickt wurde, sorgt für die beste Sicht in alle Richtungen, den besten Eintrittsraum in die Kabine sowohl hinten, als auch vorne und in den Kofferraum (der BMW fällt hier am schlechtesten aus).
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Ganz im Gegenteil der Platz im Kofferraum: obwohl der Civic die höchste Schwelle hat, ist er mit 475 Litern der größte. Der zweite Platz geht hier mit 360 Litern an den 1-er. Mit nur 280 Litern hat der Audi den kleinsten Kofferraum. Das ist aber kein Wunder, denn der Civic ist das größte Auto hier: mit 4,39 m ist er 5 cm länger als der Audi und 6,5 cm länger als der BMW.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Subjektiv gesehen ist die Qualität der Materialien im M135i einen Tick schlechter als im RS3, doch in manchen Punkten ist sie besser, wie der Display (der nach dem letzten Facelift deutlich verbessert wurde) und die intuitive Bedienung: der iDrive und MMI sind schon der Perfektion ziemlich nahe wenn es um die Leichtigkeit der Bedienung geht, ohne dass man die Straße aus den Augen verliert. Ein paar Kleinigkeiten machen das System vom BMW besser.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Der kleine BMW versucht durch delikate Andeutungen über seine edle Herkunft aus der M GmbH eine besondere Atmosphäre zu schaffen. Die im 1-er verwendeten Stoffe haben noch nie für Eindruck gesorgt, doch in Verbindung mit dem Schaltknüppel, der sich von dem im E30 M3 nicht unterscheidet und den klassischen Zeigern baut alles ein angenehmes oldschool Gefühl auf. Alle die sich nach den Zeiten sehnen, als BMW noch auf der Rennstrecke seine Siege feierte und nicht seine Elektromotoren, werden sich hier zu Hause fühlen.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Doch schon durch die Konstrukteure ist hier der Komfort im Innenraum begrenzt: das relativ niedrige Dach lässt wenig Licht rein, obwohl der länglich liegende Motor in so einer Position echt super ist, braucht er zusätzlichen Platz, der dafür im Innenraum verloren geht.

Ähnlich wie im BMW, möchte auch Honda mit ihrem manuellen Schaltknüppel an die Vergangenheit anknüpfen - die Aluminiumkugel ist eine Verneigung gegenüber seinem Vorgänger. Hier Enden aber  die Gemeinsamkeiten mit den beiden Konkurrenten aus Deutschalnd. Wer meint, dass diese drei Autos gleich sind, sollte sich die Kabinen ansehen. Auf der einen Seite: überaus korrekte und vorhersehbare Projekte deutscher Autobauer, auf der anderen Seite eine seltsame und uns kulturell fremde, jedoch überraschend ergonomische Alternative aus Japan.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Wer vom Audi oder BMW in den Honda umsteigt, der ist erst Mal vom Armaturenbrett im Honda entsetzt: allerhand unterschiedlicher Informationen werden uns von auf allen Seiten verstreuten drei Zeigern, drei Displays und einem Haufen Knöpfe geliefert. Die Verbindung unterschiedlicher Plastikarten ist faszinierend, wichtig, die Farbe muss irgendwie traurig sein. Der Bunte Zentralbildschirm ist zwar der größte, aber auch das größte Unglück in diesem Auto, denn er scheint noch aus der Zeit deines JVC Kassettenrecorders zu stammen.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Vielleicht bin ich aber auch ein bisschen zu streng, denn wenn ich auf die verspätete Reaktion und das komplizierte Handling ein Auge zudrücke, entfaltet das System viel größere Möglichkeiten, als die gepriesenen Systeme im Audi oder BMW: man kann unterschiedliche Apps herunterladen und Musik per Live Stream hören. Wie durch einen seltsamen Streich des Schicksals fängt plötzlich alles an miteinander zusammenzuarbeiten, jedes Teil ist an der richtigen Stelle platziert, angefangen mit den drei Displays bis zum Schaltknüppel. Von der Qualität her weicht der Civic von den anderen beiden ab. Es lässt sich nicht leugnen, dies hier ist eigentlich ein Vergleich zwischen Honda auf der einen Seite und Audi und BMW auf der anderen Seite.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Es könnte mehr Details geben, die speziell für den Type R bestimmt währen, doch durch seine radikale Art haben die Japaner es geschafft eine besondere Atmosphäre zu schaffen: Das Lenkrad mit Visier, die Sportsitze und der Blick aus der Heckscheibe, der auf dem großen Flügel hinten endet, geben ein Gefühl wie aus einer echten Rallymaschine. Honda gibt an, dass man im Type R 3 cm tiefer sitzt als im "zivilen" Civic, das ist sor dank des 1 cm tieferen Bodenraumes und des etwas abgespeckten Sitzes. Die Befestigungspunkte der Sitze sind immer noch relativ hoch, erst recht im Vergleich zum BMW, denn im Civic ist der 50-liter große Tank unter den Frontsitzen.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Um das Gewicht des Type R zu verringern wurde hinten eine einfache Sitzbank, anstatt der Couch aus dem gewöhnlichen Civic montiert. Die "Magic Seats" können geschickt versteckt werden. Der Honda ist der einzige, in dem hinten nur zwei Personen platz nehmen können. Schade, denn er ist auch der einzige, der hinten einen flachen Boden hat, weil bei ihm keine Welle zur Hinterachse geführt werden muss. Trotz diesem Hindernis, sieht er den alten Hot-Hatches am ähnlichsten, in denen das extreme Rennfeeling mit billigem Plastik vermischt wurde.
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Das wichtigste ist aber noch vor uns - wie machen sich Honda, BMW und Audi auf der Straße? Wer wird aus diesem Vergleich als Sieger nach Hause fahren? Das erfahrt Ihr im zweiten Teil unseres Tests!

Technische Daten:
Honda Civic Type R
Hubraum: 1996 cm3
Leistung: 310 PS bei 6500 U/min
Drehmoment: 400 Nm bei 2500-4500 U/min
Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Zylinder (Zahl und Lage): 4, Reihe
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe): 4390/1878/1466 mm
Achsstand: 2594 mm
Eigengewicht: 1360 kg
CO2Emission: 170 g/km
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Leistungsdaten:
0-100 km/h: 5,7 sek.
Vmax: 270 km/h
Verbrauch:
Innerorts: 9,4 l/100 km
Außerorts: 6,1 l/100 km
Kombiniert: 7,3 l/100 km

Technische Daten:
BMW M135i sDrive
Hubraum: 2979 cm3
Leistung: 326 PS bei 5800-6000 U/min
Drehmoment: 450 Nm bei 1300-4500 U/min
Getriebe: 6-Gang Schaltgetriebe
Zylinder (Zahl und Lage): 6, Reihe
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe): 4324/1765/1430 mm
Achsstand: 2690 mm
Eigengewicht: 1505 kg
CO2Emission: 175 g/km
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R
Leistungsdaten:
0-100 km/h: 5,1 sek.
Vmax: 250 km/h
Verbrauch:
Innerorts: 10,3 l/100 km
Außerorts: 5,9 l/100 km
Kombiniert: 7,5 l/100 km

Technische Daten:
Audi RS3 Sportback
Hubraum: 2480 cm3
Leistung: 367 PS bei 5550-6800 U/min
Drehmoment: 465 Nm bei 1625-5500 U/min
Getriebe: 7-Gang Automatik
Zylinder (Zahl und Lage): 5, Reihe
Außenabmessungen (Länge/Breite/Höhe): 4343/1800/1411 mm
Achsstand: 2631 mm
Eigengewicht: 1520 kg
CO2Emission: 189 g/km
Leistungsdaten:
0-100 km/h: 4,3 sek.
Vmax: 280 km/h
Verbrauch:
Innerorts: 11,2 l/100 km
Außerorts: 6,3 l/100 km
Kombiniert: 8,1 l/100 km
BMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type RBMW M135  Audi RS3 Honda Civic Type R


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