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BMW M4 vs Porsche 911 GTS - Die Definition eines Sportwagens - unser Vergleich

2015-12-04 - Robert Baumann     Tags: BMW, Porsche, Porsche 911, BMW M4
Die Prämiere jeder Generation des Vorfürmodells der M GmbH sorgt für große Aufregung in der Automobilwelt. Die nun fünfte Generation ist aber noch ein bisschen außergewöhnlicher. Deshalb haben wir für einen ebenso aufregenden Rivalen gesorgt...

Vielleicht steht auf dem Heck der Name M4, doch wir wissen genau, dass wir es hier eigentlich mit dem nächsten M3 zu tun haben, einer wahren Legende in der Motorwelt und einer der besten Sportwagen der Geschichte. Mit seiner Form eines eleganten Coupes, vereinigt er alle Talente, die die M GmbH zu bieten hat. Diese Modellinie hat die Sportabteilung von BMW am meisten geprägt. Der Erste M3, der E30 Generation hat seine Karriere in den Tourenwagen Rennen und sogar im WRC gemacht.
Schnell wurde klar, dass die extreme Version mehr Geld nicht auf der Rennstrecke, sondern auf der anderen Seite der Leitplanke verdienen kann. Aus diesem Grund waren die nächsten M3 für den Straßenverkehr bestimmt. Somit wurden die Maße und die Ausstattung immer größer, ebenso wuchs die Zahl der Zylinder und die Karosserie wurde immer muskulärer.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Heute wissen wir, dass der Höhepunkt mit dem M3 E 92 und seinem fantastischen V8 S65 erreicht wurde. Mit dem Wechsel der Zahl auf dem Heck, die die zweitürige Version beschreibt, haben sich noch ein paar Dinge verändert: die erste elektrische Servolenkung und ein turbogeladener Motor, das erste Mal hat die nächste Generation einen kleineren Motor als der Vorgänger. Die M-Abteilung verabschiedet sich langsam aber sicher von den klassischen Saugmotoren. Hierfür wurde der reihen Sechszylinder S55B30 mit drei Litern Hubraum speziell vorbereitet.
Auch wenn diese Konfiguration seine Verwandtschaft mit dem N55, der die "zivilen" 35i Versionen der BMW Modelle antreibt, nicht leugnen kann, sollen die Veränderungen so fortgeschritten sein, das sie laut der Konstrukteure einen komplett neuen Antrieb darstellen. Jede der zwei kleinen Turbinen Mono-Scroll unterstützt drei Zylinder, um mit gemeinsamen Kräften eine Leistung von 425 PS zu generieren.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Unter der Haube ist auch ein fortgeschrittenes System, dass für immer den gleichen Umlauf von Motoröl sorgt und das auch bei großen Überlastungen. Das ist ein Hinweis dafür, dass die Ingenieure dieses Auto auch für die Rennstrecke vorbereitet haben. Eine elektrisch angetriebene Kühlung der Turbolader, die auch dann arbeitet, wenn der Motor aus ist, lässt schlussfolgern, dass auch hier mit dem Gedanken an die Rennstrecke gespielt wurde.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Das ganze Dach ist aus einem Stück Kohlefaser gefertigt, um die Karosserie steifer zu machen und den Schwerpunkt möglichst nach unten zu verlagern. Aus dem gleichen Material besteht auch die Antriebswelle. Sie ist um 40 % leichter und arbeitet geschmeidiger als im vorherigen M3. An die Welle ist das siebengängige M DCT Getriebe angeschlossen, welches nur 40 kg schwerer ist, als das Schaltgetriebe, welches weiterhin angeboten wird. Wenn es um die Zeit des Gangwechsels geht, hat die Handschaltung gegen die Doppelkupplung keine Chance.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Auf der Hinterachse liegt das Sperrdifferential. Das ganze Antriebssystem, die Federung und die Lenkung haben drei Arbeitsmodi: normal, sport und sport +. Viele Elemente der Karosserie und der Federung sind aus Aluminium und Karbon gefertigt. Die Botschaft ist klar: das ist eine komplexe, extreme Maschine, von der man viel erwarten kann.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
So viel, dass wir für den Vergleich einen rassigen Sportler geholt haben, den Porsche 911. Natürlich sind das zwei ganz unterschiedliche Autos, die für unterschiedliche Käufer bestimmt sind. Der hier vorgestellte Targa 4 GTS beginnt ab einem Preis von 137.422 € und ist damit fast doppelt so teuer wie der M4, den man ab 72.500 € sein Eigen nennen kann. Beide Fahrzeuge sind hoch qualitative Sportwagen mit einer sportlichen Genetik. Das Gen der präzisen und unheimlich schnellen Fahrt haben wir versucht zu finden und genau dieses Gen wollen wir vergleichen.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Außerdem verbindet die beiden Fahrzeuge viel. Angefangen damit, dass beide nur zwei Stunden fahrt voneinander entfernt gebaut werden und beide sich unter ihren Fans eines wahren Kultstatus erfreuen. Beide haben eine rationale, funktionelle Seite, denn in beiden Auto können vier Personen (zumindest für eine kurze Strecke) Platz nehmen und man schafft es auch Gepäck für einen Wochenendausflug zu verstauen.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Das Interieur ist sowohl im BMW, als auch im Porsche erste Klasse. Mit großer Sorgfalt wurden das Leder und die Metalle ausgewählt, um nicht nur angenehm für die Finger, sondern auch für die Nase zu sein. Dafür sind aber auch beide Marken nicht seit gestern bekannt, ebenso wie für eine leichte Bedienung und ein zeitlos elegant gestaltetes Cockpit.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Ein Problem beim M4 ist, dass der Innenraum genauso in einem gewöhnlichem 4-er aussieht, auch wenn man die optionalen Dekorelemente aus Karbon bestellt. Porsche hat hier besser für eine außergewöhnliche Atmosphäre gesorgt: das riesige rote, zentral platzierte Zifferblatt vom Drehzahlmesser zieht den Blick des Fahrers an, der hinter dem Alcantaralenkrad sitzt, dass nicht überfüllt mit Knöpfen ist (damit bist du gemeint BMW).
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Der zum Gangwechsel reizende Hebel des PDK Getriebes und der Zeitstopper auf dem Armaturenbrett entfalten das Rennfeeling (von welchem Fans des ruhigen, komfortablen Gran Turismo im Targa langsam die Schnauze voll haben können), die Kabine kann man aber nicht als perfekt bezeichnen: das aus 2011 stammende Projekt, das nur eine Aktualisierung des Vorgängers ist, beginnt langsam zu alten. Es ist nicht so stattlich wie die neusten Positionen auf dem Markt. Das kann man gut am Menü des Zentraldisplays sehen. Das immer wieder modifizierte iDrive System im M4 ist auf jeden Fall besser. Es bietet eine schönere Grafik, eine besser aussehende Karte, leichtere Bedienung und mehr Funktionen an.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Einige dieser Vorwürfe konnte Porsche erst in der 991.2 Generation, also nach dem gründlichen Facelift in der Hälfte des Marktlebens des Modells, korrigieren. Obwohl es nur eine Modernisierung ist, war es eine Revolution auf M4-Level: sie prophezeit das Ankommen neuer turbogeladener Motoren, die fast alle Varianten des 911-ers zum Leben erwecken werden, nicht nur den teuersten und stärksten Turbo.
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Bevor dies aber passiert, können wir uns noch mit einem der letzten Sechszylinder 3,8 l Boxer erfreuen, der ganz ohne zusätzliche Unterstützung läuft. Objektiv bleibend muss man jedoch zugeben, dass dies kein Diamant unter den Motoren ist, auch wenn die Einheiten aus der 997-er Generation langsam der Vergangenheit angehören. Trotzdem bleibt er ein klasse Motor, der alle Vorteile eines Saugmotors besitzt: er ist nicht hinter Zahlen auf dem Papier her, sondern lässt sich an der wilden Reaktion aufs Gaspedal erfreuen, er baut geschmeidig die Leistung im Einklang mit dem Sprint des Drehzahlzeigers bis 8000 U/min und einer saftigen, metallischen Akustik auf.
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Der flache Sechszylinder im Porsche nutzt den etwas größeren Hubraum, um effizienter den Drehmoment bei niedrigen Umdrehungen aufzubauen. Trotzdem bleibt diese Einheit eine rassige Sportmaschine, deren Drehzahlmesser sich am besten dort fühlt, wo andere gar nicht erst hinkommen. Das ist einer der besten Orientierungspunkte für BMW.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Obwohl der GTS nur 1 PS mehr als der M4 hat, kann man sagen, dass der Motor vom BMW mehr dem des Porsche 911 Turbo ähnelt: Eine Bestie gierig nach Power und Speed, die keine Kompromisse eingeht. 11 PS mehr, als der vorherige M3 sind zwar nicht viel, aber durch den Turbo ist der Drehmoment um ganze 37,5 % gestiegen und macht es möglich einen größeren Bereich des Drehzahlmessers zu nutzen - von 1850 - 5500 u/min.
Das hat den Charakter des M3 völlig verändert: Jetzt können die Hinterreifen den Halt schon früh durch die gewaltige Zahl an Newtonmetern verlieren. Der Drehmoment baut die Geschwindigkeit schon von ganz unten des Drehzahlmessers auf. Und das ziemlich zügig - die 100 km/h erreichen beide Fahrzeuge fast gleich schnell, BMW hat leicht die Nase vorn und knackt die Marke um 0,2 sek schneller, also in 4,1 Sekunden. Auch später bleibt der Bayer leicht vorne. 160 km/h erreicht der Klassiker aus Stuttgart eine Sekunde später. Wenn man eine genug lange Gerade findet, braucht der M4 25 Sekunden um den elektronisch begrenzten Topspeed von 250 km/h zu erreichen. Ein wahres Monster.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Ja, das rote Feld beginnt schon früher, und zwar bei 7600 U/min, aber als Fahrer ist man wenig motiviert um dort hinzugelangen. Der dreiliter Sechszylinder bringt kein akkustisches Vergnügen mit sich - der Bass wird durch die Lautsprecher verstärkt. Trotzdem ist der Vortleil des turbogeladenen Motors von BMW niederschmetternd für die Saugmotoren der Konkurrenz und ist in der Elastizität, besonders auf höheren Gängen unschlagbar.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Durch den veränderten Antrieb musste eine andere Federung und eine andere Lenkung her. Der M4 ist kein präziser Athlet mehr, sondern ein machtvoller Sumoringer: die Kabine isoliert viel besser den Fahrer von der Außenwelt, was ein Lob für die Federung ist, nicht aber für die Lenkung. Der Bayer ist zweifellos gemütlicher (oder zumindest weniger anstrengend) und zivilisierter. Fans vom E46 oder dem E92 werden eine Distanz zur Strecke spüren, doch für ein 1600 kg schweres Gefährt ist die Kontrolle des Fahrgestells fast magisch.
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Magie suchen wir im Porsche vergebens. Er braucht auch keine. Jahrelang wurde der Motor im 911 immer mehr nach hinten verlegt, ohne dass das Auswirkungen auf das Aussehen hatte. Dafür haben sie die Fahreigenschaften verändert: Er ist neutraler und es ist schwerer ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Aber ist er langweiliger geworden? Keinesfalls. Die Konstrukteure haben den Porsche so entwickelt, dass weniger erfahrene Autofahrer mehr aus dem Wagen herausholen können und er viele Fehler vergibt. Wer schon Erfahrungen in der Fahrt mit einem Porsche gesammelt hat, wird sich auch nicht langweilen, sondern staunen, dass sich der 991 am Limit des Grips immer noch wie ein echter 911-er verhält.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Wenn man die Traktionskontrolle ausschaltet und sich ins Zeug legt, dann kann man mit der Hinterachse des M4 sogar ein bisschen Spaß haben. Das werden aber nicht so spektakuläre Drifts sein, wie es die vorherigen Maschinen der M GmbH hingekriegt haben. Die Befürchtungen vor einer elektronischen Lenkung im 911 haben sich als unbegründet erwiesen (sie ist neutraler und direkter als im M4). Die Fahreigenschaften werden auch nicht durch den Allradantrieb gestört, der in unserem Breitengrad für jedes Wetter geeignet ist. Im M4 wird man sich mit Sicherheit nicht so wohl auf einer zugeschneiten Straße fühlen.
Das Fahrgestell des Targa kann man wohl eher als Cabrio und nicht als Coupe sehen: Das spektakuläre zusammenfalten des Dachs ist ähnlich wie in der offenen Version vom 911-er. Man kann aber einen mehr entspannten, weniger harten Charakter der Federung und des ganzen Fahrgestells im Tarda spüren, wie er es im geschlossenem 911-er ist. Wie in vielen gegenwärtigen Sportwagen sind die Fahreigenschaftem im großen Maße von der konkreten Version und einer ewig langen Liste an Extras abhängig. Obwohl das immer noch ein rassiger Sportwagen ist, ist der Targa in seiner Familie eher der ruhige Typ, der ein Freund von schnellen Landfahrten oder dem langsamen Cruisen über einen Boulevard ist.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Besser als je zuvor wird auch der M4 diese Roller erfüllen. Der extreme BMW schreitet auf einen Weg, den man durch die jetzige Politik des Münchener Konzerns vorhersehen konnte. Er ist immer noch ein fantastischer Wagen, aber der kleine Bruder vom M6. Die Seele des M3, so wie sie seit Generationen bekannt ist, finden wir im neuen M2 wieder. Denn sogar neben dem 911-er sieht der M4 wie ein großes Auto aus. Mit 4671 mm ist er um 5 cm länger als sein Vorgänger und ganze 32 cm länger als der M3 E30.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Mit dem muskulären optischen Paket sieht der BMW wie ein Straßenraudi aus, der so aggressiv wie der Audi RS5 oder Nissan GT-R wirkt. Einige Details sind ziemlich raffiniert: die Frontspoiler wurden mit Gedanken an die Aerodynamik konstruiert, die doppelt gespeichten Nieren sind schon seit langem ein Markenzeichen der M Sektion und die elegant geführte Ventilation hinter den Vorderreifen spielt künstlerisch mit den Spiegeln zusammen.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Der M4 ist perfektes Material für einen heutigen Klassiker. Der Targa ist mit seinem charakteristischen Aussehen und der silbernen Zwischensäule seinem Vorgänger von vor einem halben Jahrhundert sehr ähnlich und damit jetzt schon ein Klassiker. Obwohl sich die beiden Fahrzeuge in so vielen Dingen unterscheiden, haben sie genauso viel gemeinsam. Vor allen der Eindruck des meisterhaften Fahrverhaltens und der atemberaubenden Geschwindigkeit. Beide zeigen, was in einem echten Sportwagen wichtig ist.
BMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTSBMW M4 vs Porsche 911 Targa 4 GTS
Technische Daten:
BMW M4 DCT
Hubraum: 2979 cm3
Leistung: 431 PS bei 5500-7300 U/min
Drehmoment: 550 Nm bei 1850-5500 U/min
Getriebe: Automatik, 7-Gang
Zylinder: 6, Reihe
Maße (Länge/Breite/Höhe): 4671/1870/1383 mm
Eigengewicht: 1612 kg
CO2-Emission: 194 g/km

Leistungsdaten:
0-100 km/h: 4,1 Sekunden
Topspeed: 250 km/h
Verbrauch
Innerorts: 11,1 l/100 km (16,5 im Test)
Außerorts: 6,7 l/100 km (11,7 im Test)
Kombiniert: 8,3 l/100 km (14,8 im Test)

Technishe Daten:
Porsche 911 Carrera 4 GTS Targa PDK
Hubraum: 3800 cm3
Leistung: 430 PS bei 7500 U/min
Drehmoment: 440 Nm bei 5750 u/min
Getriebe: Automatik, 7-Gang
Zylinder: 6, Boxer
Maße (Länge/Breite/Höhe): 4509/1852/1296 mm
Eigengewicht: 1490 kg
CO2-Emission: 212 g/km

Leistungsdaten:
0-100 km/h: 4 Sekunden
Topspeed: 302 km/h
Verbrauch
Innerorts: 12,5 l/100 km (15,2 im Test)
Außerorts: 7,1 l/100 km (10 im Test)
Kombiniert: 9,1 l/100 km (13,8 im Test)


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