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Audi A7 Sportback 3.0 TDI vs Mercedes-Benz CLS 350 CDI - Vergleich

Audi A7 Sportback 3.0 TDI vs Mercedes-Benz CLS 350 CDI - Die viertürigen Schönheiten in unserem Vergleich

2015-08-03 - Robert Baumann     Tags: Test, Audi A7 Sportback, Mercedes CLS, Audi A7, Mercedes, Audi
Autos mit elegant herabfallendem Dach, die durch die Hersteller als "Viertürige Coupe's" bezeichnet werden, haben ihren Teil des Marktes von "gew˜öhnlichen" Limousinen erobert. Mercedes war mit ihrem CLS die Ersten in dieser Marktlücke. Audi hatte mehr Zeit an ihrem A7 zu pfeilen. Doch ist er besser als sein Konkurrent aus Stuttgart?

Vor 11 Jahren hat Mercedes-Benz mit der Entstehung des CLS ein neues Segment geschaffen. Die Hersteller nehmen den Mund gerne voll, doch in diesem Fall war es wirklich eine Revolution. Der zu Beginn kontroverse CLS wurde großartig angenommen und zwang die Konkurrenten schnell zu handeln. Jaguar hat wegen dem CLS am Heck ihres XF modelliert. Der Erfolg der stuttarter Ingenieure hat ebenso das Exterieur des Lexus GS und des Porsche Panamera beeinflusst. Auch in niedrigeren Segmenten ist die "fließende" Form der Karosserie sichtbar. Dem Trend ist unter anderem VW beim Passat CC gefolgt Auch Mercedes hat sich am CLA durch den CLS inspirieren lassen.
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Audi und BMW haben den CLS direkt angegriffen. In München ist der 6er Gran Coupe (und der nicht mehr so schöne 5er GT) entstanden. Audi kam zwar ein wenig spät, hat dafür aber mit dem A5 und A7 Sportback doppelt zugeschlagen

Trotzdem kann man bei Audi, BMW und Mercedes ein gewisses Verhaltensmuster erkennen: Der CLS ist eine E-Klasse mit schickem Hintern und den A7 kann man am Amaturenbrett nicht vom A6 unterscheiden, der auch seine ganze Mechanik an den A7 abgegeben hat. Der CLS basiert auf dem gleichen Fahrgestell wie die E-Klasse und die kleinere C-Klasse. Das MLB-Chassis von Audi geht bis zum A5. Beide Marken weisen hier seltsamerweise die gleichen Merkmale auf.
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In dem delikat aufgefrischtem Audi steck eine Menge neuer Technologien (technische Extras wie einen großen Bildschirm zwischen den Zählern, der eine fotorealistische Karte des Navi anzeigt, besser angefertigtes Interieur und neue Optionen um seinen A7 individuell zu gestalten). Neue Motoren wie den ökologischen 3.0 TDI mit 218 PS und den dynamischen 3.0 TDI Competition.
Es sollte keine Überraschung sein, dass die Neuheiten bei Mercedes sehr ähnlich sind. Bei den Motoren haben wir den schwächeren C220 BlueTec mit 170 PS und den 333 PS starken 3,5 l V6 twin-Turbo vom CLS 400. Mercedes ist eine Nasenlänge voraus, wenn es um das Getriebe geht. Während wir beim Audi ein Achtgang-doppelschalt-Getriebe haben, sind bei Mercedes auch schon neun Gänge bestellbar. Im vorgestellten Modell haben wir jedoch den schon bekannten 7G-Tronic.
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Man kann sich fragen, was für einen Sinn der Vergleich der beiden Getriebe hat. Denn wenn jemand kein Technik-Freak ist und sich fragt in welchem Gang er jetzt wohl fährt, dann kann man den Gangwechsel bei beiden Autos kaum bemerken. Letztendlich hat die Zahl der Gänge nur für den Verbrauch Bedeutung. Beide Autos sind jedoch darauf eingestellt so wenig Diesel wie möglich zu verbrauchen und wechseln schnell die Gänge, bevor der Motor ordentlich den Drehzahlmesser hochschießt. Mercedes macht das so hartnäckig, dass er manchmal den Eindruck macht, er sei etwas schwerfällig. Er gleicht das aber mit seiner sehr kultivierten Arbeit aus, doch ab und zu fehlt ihm die Dynamik des DSG vpm Audi. Dieser reagiert immer blitzschnell und scheint immer den passenden Gang zu wählen. Bislang ist zwischen den Beiden jedoch kein Favorit zu erkennen.
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Im Ramen seiner Erneuerung hat der CLS ein neues Interface mit zusätzlichen Funktionen, die die Internetverbindung nutzen und einen größeren zentralen Bildschirm. Von Außen hat sich die Kontur vom Kühlergrill und den Frontscheinwerfern kaum geändert, wie es der Fall im Audi ist. Wir finden jedoch, dass die Form im Mercedes schöner ausgefüllt ist. Hinter jeder Lampenglocke sind 24 LED-Dioden platziert. Diese wählen eine von 255 Stufen der Lichtintensität und bringen einen großen hellen Lichtfleck auf die Straße Gekonnt umgeht der Lichtstrahl die anderen Fahrer und er beleuchtet auch die Kurven. Informationen über diese nimmt der Mercedes unter anderem auch aus seinem Navi. Ist das der Vorsprung gegenüber dem Audi? Nichts da! Audi kann genau das gleiche dank seiner Matrix-LED Technologie und das ganz ohne bewegliche Elemente (der Hersteller sieht dieses als Vorteil, da es weniger Teile gibt, die in der Zukunft kaputt gehen könnten).
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Interessant ist, dass obwohl die beiden Modelle sich so ähnlich in den Details sind, so sind sie im großem und ganzen komplett unterschiedlich. Beide Projekte sorgen für ein ganz anderes Feeling. Die zweite Generation des CLS hat auf eine sentimentale Form gesetzt. Ein mehr akzentuiertes Heck und die Hohlprägen zwischen den Rädern erinnern an die elegantesten GT aus den Fünfzigern. Das hier vorhandene AMG-Paket gibt einen sportlichen Flair mit den Lufteinlässen in der Frontstoßstange und hinter den Heckrädern. Doch trotz des Fortschritts ist der für Mercedes typische und etwas erdrückende Barok-Stil spürbar.
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Trotz des überall vorhandenen Chroms zieht der gewaltige Stern die ganze Aufmerksamkeit auf sich. In beiden Modellen sind die rahmenlosen Scheiben Pflicht.

Audi ist konsequent in seinem minimalistischen Bauhaus-Stil. Für manche vielleicht etwas zu konsequent. Wenn man den A7 von vorne betrachtet, kann man ihn von den kleineren (und günstigeren) Modellen eher anhand seiner Größe, als an anderen Elementen unterscheiden. Das Design ist jedoch sehr gelungen - eine nicht unterdrückende Eleganz, ander wie im luxuriösem Mercedes. Wie im Bauhaus setzt auch Audi auf die Verwendung einiger einfacher Linien, die in ihren scharfen Formen viel Kraft mit sich tragen und noch jahrelang gut aussehen werden.
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Objektiv gesehen ist der A7 gar kein Coupe, sondern ein Liftback. Das klingt zwar weniger sexy, der A7 ist aber dadurch praktischer. Praktizität scheint aber in dieser Klasse von Autos ein Tabu zu sein. Audi verlangt ca. 6.000 € mehr für den A7 als für den A6, bei Mercedes sind es 10.000 € mehr für den CLS als für eine gleich ausgestattete E-Klasse. Für mehr Geld haben wir also die Möglichkeit weniger Platz und Praktizität zu nutzen. Sowohl der CLS als auch der A7 sehen tief, flach und breit aus und so fühlen sie sich auch im Innenraum an. Durch die kleinen Fenster kommt wenig Licht in die Kabine und dies gibt ein eher angepasstes Gefühl als das von Geräumigkeit. Es ist aber nicht eng. Hinten wird uns nicht mal jemand mit 180 cm Körpergröße dafür verfluchen, dass wir die elegantere Form der Karosserie gewählt haben.
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Der Mercedes hat ein kleines Bisschen weniger Platz und hinten können sich nur zwei Personen hinsetzen, während im Audi normal drei Gurte hinten angebracht sind. Die lange Heckklappe im Audi ermöglicht einen leichteren Zugang zum Kofferraum, der in seiner flachen und langen Form ganze 535 Liter Volumen hat, die man bis auf 1390 Liter vergrößern kann. Der Mercedes hat nur eine Kapazität von 457 Litern. Im Vergleich zum CLS ist der Audi durch den guten Zugang zum Kofferraum und das Volumen schon fast vergleichbar mit einem Kombi. Endlich hat einer der beiden die Nase vorn. 3:2 für den A7.
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In Hinsicht auf die Gestaltung des Innenraums muss jeder für sich entscheiden, welcher zu ihm besser passt. Bei Autos repräsentieren zwei völlig unterschiedliche Stile, die treu ihrer Form bleiben. Der Audi ist auch im Innenraum leicht verdaulich, delikat und überzeitmäßig elegant, aber auch nicht sehr außergewöhnlich. Beim Mercedes ist der Wow-Effekt auf jeden Fall deutlicher zu spüren, aber auch hier gibt es einige Mäkel. Schade, dass trotz des letzten Facelifts der CLS eine gründlichere Auffrischung verpasst. Das neue Menü und ein bisschen gestohlener Stil aus der S-Klasse, oder der gelungenen C-Klasse würden dem Innenraum des CLS gut tun. Hier haben wir aber eine Menge Knöpfe, unter anderem die komplette Telefontastatur. Das macht den Anschein, als ob der Mercedes ein paar Jahre mehr auf dem Buckel hätte als der A7. Der Audi ist auch benutzerfreundlicher. Das aufgeholte MMI-System kann hier deutlich punkten und arbeitet intuitiver als der jetzige Command von Mercedes.
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Wer diese beiden Wagen sieht, kann meinen ich sei verrückt solche Laute von mir zu geben. Die kritischen Worte sind jedoch durch das hohe Niveau beider Fahrzeuge bedingt. Sowohl im Audi, als auch im Mercedes ist die Verbindung vom sportlichen Charakter und der sportlichen Position hinterm Steuer, mit der avantgarden Form und dem Luxus, gelungen. Die perfekt gewählten Materialien und die Verarbeitung bringen dies zum Vorschein und sind jeden ausgegebenen Cent wert. Davon müssen wir beim Kauf einige ausgeben. Preislich gestalten sich die beiden Coupes ähnlich. Der Unterschied zwischen dem Basispreis und dem mit Ausstattung ist durch die große Auswahl an Extras diktiert. Diese scheinen aber weniger der Befriedigung der Wünsche des Kunden zu dienen, sondern dem Kampf über technologische Errungenschaften und das Fehlen welcher  nur ein übereifriger Journalist bemerken würde.
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In diesem Fall bleiben so einem nicht viele Unterschiede zu kommentieren. In den hier vorgestellten Modellen hat der Mercedes ein Bang & Olufsen Audiosystem, der Audi eins von Bose, doch nur ein Freak würde hier einen Unterschied erkennen. Jeder wird aber vom Klang beider Systeme begeistert sein. Der Rest ist gleich: Parkkamera, elektrisch verstellbares Lenkrad, Sitze mit Massagefunktion, oder die Infrarotkamera, die die Nachtsicht verbessert. Diese ist im Mercedes besser, doch das ist irrelevant, denn kaum jemandem ist das tatsächlich von Nutzen, außer einen Dieb, der im Schutz der Dunkelheit mit dem Auto verschwinden will.
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Kurz vor der letzten Geraden können wir also sagen, dass Audi um eine Nasenlänge vorne ist, doch noch ist nichts entschieden. Der MLB von Audi ist in der Praxis für den Basisantrieb von Audi angefertigt, also einen Frontantrieb, doch die meisten Modelle die auf ihm gebaut werden sind mit dem berühmten Quattro Antrieb versehen. Die Natur des Vorderradantriebes bemerkt man in der Gewichtsverteilung. Obwohl der Motor konsequent nach hinten versetzt wurde, ist auf den Hinterrädern nur 46% des Gesamtgewichts. Der Allradantrieb, wird gerade in den großen Modellen von Mercedes immer lieber eingesetzt und obwohl der Schriftzug 4MATIC auf der Heckklappe fehlt, war auch in diesem Exemplar der Antrieb auf allen vier Rädern. Doch lohnt es sich 3.000 € extra für den Antrieb auszugeben, wenn man bedenkt, dass man bei so einem Luxusfahrzeug vielleicht ein paar mal im Leben tatsächlich vom ihm Gebrauch macht? Auf jeden Fall - im Vergleich zum Ganzen sind die 3.000 € ein Tropfen im Meer und die Ruhe die man auf nasser Autobahn hat, oder dass man ohne Probleme eine zugeschüttete Auffahrt bewältigt, ist dieses Geld alle Mal wert.
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Über den Quattro im Audi muss man nicht viel reden, er ist sehr gut. Das ist schon die sechste Generation des bekannten Allradantriebes, der vom Hersteller persönlich entwickelt wurde (der 4MATIC im Mercedes ist ein Werk der österreichischen Firma Magna Steyr). Die großen Audi-Modelle verlassen immer mehr die Welt des Frontantriebes und werden zu komfortableren Allradfahrzeugen. Doch auch der dynamische Modus im Drive Select mach die Fahrt nicht erregend Das bedeutet aber nichts Negatives, denn wer sich ein Fahrzeug aus diesem Segment kauft, setzt mehr auf Komfort und Isolation, als auf ein aufregendes Feeling hinterm Steuer. Hier ist der Audi mit seiner pneumatischen Federung (Option) einen Tick besser als der Mercedes, der ebenso auf seiner Airmatic Federung fährt.
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Die steife Karosserie im Audi erträgt die Unebenheiten der Straße leiser als der Mercedes, obwohl auch im Audi das Reifenprofil abstrakt klein ist. Der CLS ist nicht so weit wie der A7 wenn es um die Fahrpräzision geht, aber bei beiden vollbringt die Federung in Hinsicht auf die gewaltige Masse i Größe wahre Wunder, um die Autos stabil zu halten. Ebenso eindrucksvoll arbeiten die Bremsen, die bei beiden Modellen bei jeden Straßeneigenschaften perfekte Arbeit leisten. Doch hinterm Steuer gefällt der Mercedes mehr, der mit seiner bestechenden und weichten Fahrweise einfach anzieht. Ebenso ist das bei der E-Klasse. Trotz Hoffnungen, die die Karosserie macht, ist das leise und ruhige Verschlingen von Kilometern sein Spezialgebiet, genauso wie das ruhige Criusen durch die Stadt.
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Die Konfiguration des Getriebes im CLS geht eher in die Kategorie "sich der vorhandenen Leistung im Kopf bewusst zu sein", wie in klassischen Rolls Royce, anstatt "sofort erhältliche volle Leistung" zu haben, was man bei so einem Fahrgestell und den Daten auf dem Papier erwarten könnte: 252 PS und 620 Nm, die schon ab 1600 rpm verfügbar sind. Nichtsdestotrotz ist es ein luxuriöses und angenehmes Gefühl. Für einen V6 Turbo ist der Motor äußerst kultiviert, was der Mercedes der erstklassigen Lärmdämmung im großen Maße zu verdanken hat. Der A7 ist da anders,  erst recht drausen kann er seine TDI-Natur nicht verbergen. Wenn man es benötigt, dann kann der CLS seine versprochene Leistung bereitstellen und die über den ganzen Drehzahlmesser liefern.
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Auf dem Blatt ist der Mercedes im Vergleich zu seinem uns geliefertem Konkurenten wenig beeindruckend. Der A7 3.0 TDI hat 320 PS und 650 Nm. Er nutzt die höheren Zahlen um ein dynamischeres Fahrtempo zu halten. Die Elastizität und die Beschleunigung vom A7 rauben einem die Sprache. Der Spritverbrauch? Kein Drama: 11 l/100 km, außerorts kann er auf 8 l/100 km sinken. Beide Autos mussten nach ungefähr der gleichen Distanz die Tankstelle aufsuchen. Der Mercedes verbrauch ein bisschen weniger durch die geringere Leistung.
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Wenn man alle Punkte vergleicht, dann kann man bei beiden Coupes - obwohl sie komplett anders sind - keinen klaren Sieger feststellen. Der CLS und der A7 sind eigentlich perfekt. Es ist schwer etwas zu finden, was eine eindeutige Entscheidung ermöglicht. Der Audi ist dynamischer, praktischer und ausgeglichener. Der Mercedes hingegen ist stattlicher, er isoliert uns besser von der Außenwelt und deutet gewagter auf das Vermögen des Besitzers hin. Letztendlich muss jeder für sich entscheiden, welches dieser Autos ihm besser gefällt... und was er den anderen Menschen in seiner Umgebung übermitteln möchte.
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Technische Daten:
Mercedes-Benz CLS 350 BlueTEC
Hubraum: 2987 cm3
Leistung: 252 PS bei 3600 rpm
Drehmoment:  620 Nm bei 1600-2400 rpm
Getriebe: Automatik, 7-Gang
Zylinder (Zahl und Einbaulage): V6
Maße (Länge/Breite/Höhe): 4940/2075/1416 mm
Achsstand: 2874 mm
Eigengewicht: 1860 kg
CO2-Emission: 162 g/km
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Messwerte:
0-100 km/h: 6,7 Sekunden
Vmax: 250 km/h
Verbrauch:
Innerorts: 7,4 l/100km (10,2 im Test)
Außerorts: 5,4 l/100km (7,2 im Test)
Kombiniert: 6,2 l/100km (9,1 im Test)

Leistungsdaten:
Audi A7 Sportback 3.0 TDI S-tronic quattro
Hubraum: 2967 cm3
Leistung: 320 PS bei 3900-4600 rpm
Drehmoment:  650 Nm bei 1400-2800 rpm
Getriebe: Automatik, 8-Stufen
Zylinder (Zahl und Einbaulage): V6
Maße (Länge/Breite/Höhe): 4974/1911/1420 mm
Achsstand: 2914 mm
Eigengewicht: 1970 kg
CO2-Emission: 136 g/km
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Messwerte:
0-100 km/h: 5,2 Sekunden
Vmax: 250 km/h
Verbrauch:
Innerorts: 6,2 l/100km (10,8 im Test)
Außerorts: 4,8 l/100km (8,2 im Test)
Kombiniert: 5,4 l/100km (9,5 im Test)
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